Project Description

"Am Rand der Mitte" - Xella Wettbewerb 2012/2013 LEIBNIZ SALON HANNOVER

IDEE/KONZEPT

Das städtebauliche Ziel ist es, den am Leibnizufer entstehenden Grünzug mit dem Gebäude zu betonen und zu verbinden. Der längliche Baukörper wird bewusst parallel zur Leine und zum Grünzug gesetzt, um so einen öffentlichen Platz am Ufer der Leine zu schaffen. Der Platz soll u.a. als eine Foyererweiterung, Flohmarktplatz oder Erholungsplatz funktionieren. Das Gebäude verfügt über zwei einladende Haupteingänge in die Längsrichtung, die den Besucherstrom einfangen sollen. Die Form des Gebäudes wird durch die Umgebung bestimmt. Das Aufsteigen nach oben wird zum zentralen Thema in dem Leibniz Salon. Dabei werden die verschieden Studien eines Forschungsprozesses thematisiert. Die zahlreichen Treppen und Wege entführen den Besucher auf eine Entdeckungsreise durch das Gebäude bis hin zu dem wichtigsten Raum – dem großen Salon. Dieser tritt durch den „Druck des Menschenstroms“ als aus dem Baukörper hervor und öffnet dem Besucher durch eine überdimensionale Glasöffnung einen freien Ausblick zur Leine. Darunter befindet sich der öffentliche Treffpunkt der Besucher. Leibniz Salon Hannover soll als ein öffentliches Gebäude funktionieren, nur das oberste Geschoss wird als Rückzugsmöglichkeit für die Stipendiaten vorgesehen. Fassade/Material Die Fassade besteht aus Holzlamellen, die die Gebäudeform unterstreichen und sich wie eine zweite Haut um die Glasfassade legen. Sie vermitteln den Eindruck eines geschlossenen Körpers und gewähren dennoch Ausblicke in den Außenraum. Im Inneren wird Beton verwendet um einen Eindruck von Massivität und Schlichtheit zu betonen

Project Details

Project Date:

Oktober 19, 2020